Das Festival „Make it Pop” startet mit einem Tanzfest der besonderen Art. Mit verschiedenen Tanzvereinen und Tanzstilen wie Hip-Hop, zeitgenössischem Tanz, Tango, Contact Improvisation, K-Pop, Contemporary Fusion und weiteren werden die Gärten, Plätze und Wege der Gartenstadt Hellerau bespielt – ein Erlebnis, das die Popularität des Tanzes in besonderer Weise erfahrbar macht.
Kuratiert von der go plastic company entsteht ein Fest des Miteinanders, das seinen Abschluss vor dem Festspielhaus und mit anschließendem Ausklang im Kulturgarten findet.
Beteiligte Crews

Foto: Anja Schneider
InPresence Dance Company
Die InPresence Dance Company wurde von Choreografin, Produzentin, Trainerin und Tänzerin Luise Knofe gegründet und bietet Trainings für angehende Tänzer:innen sowie für den fortgeschrittenen Amateurbereich an. Die Initiative eröffnet hierbei die Möglichkeit, durch regelmäßige Projekte auf Bühnen und im Film, Erfahrungen im professionellen Bereich zu sammeln. Stilistisch vermischt die Company Elemente aus Hip Hop und Contemporary Fusion mit urbanen und kommerziellen Einflüssen.

Foto: Anja Schneider
Gems Crew e.V.
Gems Crew e.V. ist eine queere Tanzcrew aus Sachsen & beyond. Wir bestehen aus neun Mitglieder*innen zwischen 18 und 30 Jahren. Uns vereinen skills im Hip Hop, Breaking, House und Waacking bis hin zu DJing, Kunst, Design und Musik. Als junge Organisator*innen schaffen wir offene Räume für Austausch, die kulturelle Wurzeln respektieren und Anti-Rassismus stärken. Wir organisieren regelmäßige Sessions, Workshops, und das Feel Your Gem Battle – ein Battle, wo wir vor allem FLINTA* BIPoC Raum und Stimme geben.

4roomsCompany
Seit 2021 entwickelt die 4roomsCompany innovative zeitgenössische Tanzformate, die an neue Orte gebracht werden. Das vielseitige Ensemble verbindet Bewegungs-, Musik- und Vermittlungsexpertise und macht Tanz auf der Bühne, im öffentlichen Raum und in interaktiven Formaten für ein breites Publikum erlebbar. Ein zentrales Anliegen ist die Zugänglichkeit: Menschen aus unterschiedlichsten Lebenswelten werden eingeladen, Tanz zu erleben, mitzuerleben und teilzuhaben.

Foto: Anja Schneider
remix
remix sind eine vierköpfige K-Pop (Korean Popular Music) Dance-Cover Group aus Dresden, die bereits seit 2020 gemeinsam als Quartett tanzt. Denn: K-Pop Musik umfasst nicht nur die Musik, sondern auch den dazugehörigen, vom Hip Hop geprägten Tanzstil. Dieser hat sich weltweit einen eigenen Namen gemacht und mittlerweile eine Vielseitigkeit entwickelt, die auch bei remix voll im Fokus steht.
Bailamos e.V.
Der Argentinische Tango ist ein wortloser Dialog zwischen zwei Menschen. Zwei Blicke treffen sich, eine Umarmung entsteht – zwei Körper verschmelzen zu einer Bewegung, die sich gemeinsam von der Musik tragen lässt. Statt festgelegter Choreografien entsteht der Tanz im Moment: aus Improvisation, Verbindung und dem aufmerksamen Zuhören zwischen den Tänzer*innen. Tango kann in Dresden an vielen Orten erlebt werden – bei freien Tanzabenden, in verschiedenen Tanzschulen oder im Tangoverein Bailamos e.V.. Ein fester Partner oder eine feste Partnerin ist dabei nicht notwendig; mit unterschiedlichen Menschen zu tanzen gehört zum Wesen dieser Tanzkultur. Tango funktioniert wie eine gemeinsame Sprache, die Tänzer*innen weltweit miteinander verbindet.
B.O.P.
Die Konstellation B.O.P. setzt sich aus den Künstler*innen Caroline Beach, Casey Ouzounis und Josef Panda zusammen, welche in ihrem Schaffen Einflüsse aus Tanz, Popmusik, Bildender Kunst und Performance vereinen. Kennengelernt haben sich die Drei in verschiedenen Zusammenarbeiten in der Dresdner Kunst- und Kulturszene. Die sich immer wieder kreuzenden Lebenswege, das Interesse an einer gelebten Interdisziplinarität und der Hang zum Absurden führt die Künstler*innen nun für ihre erste Performance als B.O.P. zum Tanz in den Mai zusammen.
Weitere Crews und Informationen folgen in Kürze.
go plastic company

Foto: Stephan Floss
Die go plastic company ist ein freies, interdisziplinäres Kollektiv, das regional, bundesweit und international in verschiedenen Partnerschaften arbeitet. Mit den Mitteln des zeitgenössischen Tanzes und cineastischen Ausdrucksformen entwickeln sie vielschichtige, visuelle Welten.

