Die Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus ist nahezu unsichtbar in dieser Stadt, in Europa. Gedenkstätten und Denkmäler mussten erkämpft werden, einige verfallen wieder. Das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas soll einem Infrastrukturprojekt weichen. In Dresden steht auf dem Gelände des Festspielhauses Hellerau eines der größeren Denkmäler in Deutschland, das an den Mord an den Sinti* und Roma* erinnert: der Boxring „9841 – Ein Denkmal für Johann Rukeli Trollmann“, der 2012 auf dem Gelände des Festspielhauses durch die Künstlergruppe BEWEGUNG NURR errichtet wurde. Ausgehend von diesem Denkmal stellt HELLERAU Architekturen und Praxen des Erinnerns sowie die damit einhergehenden Kämpfe, Formen und Ästhetiken vor. Welche Ideen, Gedanken, Politiken und Widerstände braucht es für das Erinnern an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* in dieser Gegenwart? Im Anschluss ist der Film „I am what I am.“ zu sehen.
Gespräch mit Stefanie Busch (Künstlerin), Renáta Horváthová und Kathrin Krahl vom Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus
Eine Veranstaltung von HELLERAU und dem Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus Sachsen.












