Die Soloarbeit „Shelling“ basiert auf einer physischen Untersuchung innerer Fragmentierung, Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit. Im Titel klingen Begriffe wie Gehäuse, aber auch Aufprall oder Einschlag an und rücken den Körper als schützende Hülle in den Fokus und als Ort, der von äußeren Kräften geformt wird. Das Stück lauscht einer leisen inneren Stimme, die durch Widerspruch, Wiederholung und Störung entsteht. Geprägt von vielschichtigen persönlichen und über Generationen weitergegebenen Geschichten, die der Körper in sich trägt, entfaltet sich die Bewegung durch intuitive Impulse, Zusammenbrüche und Neugestaltungen. Anstatt Erinnerungen zu veranschaulichen, bringt Yasmeen Godder die aufgestaute Spannung des Körpers, seine Undurchsichtigkeit und Momente der Anpassung zum Ausdruck. In ihrem Solo entfaltet sich eine intime Begegnung mit dem Körper als lebendigem Archiv: porös, widerstandsfähig und sich ständig neu ausrichtend.  

  • © Michael Maurissens

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Biografie

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Yasmeen Godder wurde in Jerusalem geboren und wuchs in New York City auf. Sie studierte dort Tanz und war tief mit der Punk Szene von Manhattan verbunden. 1999 kehrt sie nach Israel zurück und gründet in Jaffa ihr Studio, das Recherche- und Produktionsort ist. Hier unterrichtet sie und veranstaltet zahlreiche Projekte, u.a. mit der arabisch-jüdischen Community. Als Choreografin tourt sie seit 1997 weltweit und gewann zahlreiche Preise.   

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Cast & Credits

Choreografie & PerformanceYasmeen Godder
DramaturgieItzik Giuli
Musik & KompositionLior Pinksy
Licht & BühneOfer Laufer
Regie, KostümeEran Shanny
Mitarbeit KostümbildDaphna Elbee
ProduktionOmer Alsheich
Administrative ManagementNoa Mamrud
Mit besonderem Dank anAnat Vaadia, Ofir Yannai, Ilana Sarah Clair Bellasen, Inbal Aloni

Eine Ko-Produktion von Theater im Ballsaal / Tanzgenerator Bonn, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt am Main, The Yasmeen Godder Company.