
Das Regionalprojekt „Un|Controlled Gestures – 4. Edition“ zielt darauf ab, choreografische Werke innerhalb zeitgenössischer Tanzpraktiken zu unterstützen, die sich auf Konzepte der Körperpolitik und -poetik sowie auf intime und kollektive Erinnerungen konzentrieren, die über das Bekannte und Geschriebene hinausgehen. Für die 4. Ausgabe wurden sieben Choreograf*innen aus Ägypten, Jordanien, dem Libanon, Syrien und Tunesien ausgewählt.
Die Künstler*innen haben die Möglichkeit, ihre choreografischen Kreationen während zweier Residenzen in Kairo und Dresden/Berlin zu entwickeln. Sie profitieren außerdem von Mentoring und einem Produktionszuschuss.
„Un|Controlled Gestures – 4. Edition“ ist eine Initiative der Goethe-Institute in Nordafrika und dem Nahen Osten in Kooperation mit HAU Hebbel am Ufer Berlin und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (Dresden), kuratiert von Nedjma Hadj Benchelabi.
Während einer zweiten Residenz in Deutschland werden die choreografischen Projekte der Künstler*innen weiterentwickelt. Die erste Phase dieses Aufenthalts findet in den Residenzräumen von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (Dresden) statt. Die zweite Phase der Residenz findet am HAU Hebbel am Ufer statt, wo am Ende der Residenz die Work-in-Progress-Performances gezeigt werden.

