Das Konzert mit Grand River & Abul Mogard, Myriam Bleau und weiteren Gästen ist nicht nur ein weiterer Höhepunkt im Programm der HYBRID Biennale 2026, sondern auch das Opening des DAVE Festivals. DAVE – Dresden Audio Visual Experience wurde 2014 gegründet und hat sich erfolgreich als Festival und Netzwerk für elektronische Musikkultur, audiovisuelle Kunst und interdisziplinäre Formate etabliert. Nicht zuletzt die Verbindung von Clubkultur mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen und Orten machen DAVE zu einem spannenden Projektpartner für HELLERAU und die HYBRID Biennale.
2024 veröffentlichten die niederländisch-italienische Komponistin und Sounddesignerin Aimée Portioli, alias Grand River und der Musiker Abul Mogard mit „In uno spazio immenso“, ihr erstes gemeinsames Album. Das über Caterina Barbieris Label Light-Years veröffentlichte und von Resident Advisor als „theatralischer und emotionaler Ambient mit Post-Punk-Einschlag“ beschriebene Projekt wurde live u.a. bei MUTEK, REWIRE, Centre Pompidou Paris, ATONAL Berlin oder SÓNAR in Barcelona und Istanbul präsentiert. Dynamisch und ergreifend balanciert „In uno spazio immenso“ auf Messers Schneide zwischen dröhnender, opernhafter Größe und weicher Einfachheit, zwischen subtilen Konturen und dichten, fast überwältigenden Texturen.
„Hypermobility“ von Myriam Bleau ist eine energiegeladene audiovisuelle Performance, die Dance Music mit Laserprojektionen verbindet. Digitale Synthesemuster werden durch Laserstrahlen im Raum geformt und erzeugen bewegte Lichtebenen über dem Publikum. „Hypermobility“ übersetzt Dynamiken, permanente Bewegung und die Verdichtung von Raum und Zeit in ein immersives Zusammenspiel aus Klang, Licht und Energie. Dabei entsteht ein Spannungsfeld zwischen Faszination und Überreizung, das die Auswirkungen einer zunehmend beschleunigten und mobilen Gegenwart befragt.
Biografie

Foto: Joseph Kadow
Aimée Portioli, die unter dem Künstlernamen Grand River auftritt, ist eine in Berlin lebende niederländisch-italienische Komponistin und Sounddesignerin für experimentelle elektronische Musik und Klanginstallationen. Beeinflusst von Minimalismus und Ambient-Musik sind ihre Kompositionen zugleich atmosphärisch und rhythmisch komplex und verbinden akustische Instrumente und Synthesizer mit melancholischen Klavierarrangements in lebendigen und emotionalen Klanglandschaften.

Myriam Bleau ist Komponistin, Digitalkünstlerin und Performerin und lebt in Montréal. Ausgehend von Musik, Klang und Bewegung erschafft sie audiovisuelle Performances und Installationen mit interaktiven Schnittstellen. Ihre hybride Praxis erforscht die durchlässigen Räume zwischen der physischen und der virtuellen Welt, zwischen dem Natürlichen und dem Synthetischen. Ihre Arbeiten werden international auf Festivals und Veranstaltungen wie MUTEK, Ars Electronica, Sónar, Transmediale, L.E.V. oder Café Oto präsentiert.
Abul Mogard ist das Alter Ego des italienischen Musikers Guido Zen, der für seine eindrucksvollen Alben und mitreißenden Live-Auftritte bekannt ist. Er lebt in Rom und trat bereits bei renommierten Festivals und Veranstaltungsorten auf, darunter Berlin Atonal, Centre Pompidou Paris, Auditorium San Fedele in Mailand oder Southbank Centre London.
Förderung
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem DAVE-Festival statt.
Der Schwerpunkt „Immersive Sounds“ im Rahmen der HYBRID Biennale wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
„Hypermobility“ wird im Rahmen des Schwerpunkts „Canada and Québec Digital Arts“ in Zusammenarbeit mit MUTEK präsentiert, mit Unterstützung durch Canada Council for the Arts sowie Conseil des arts et des lettres du Québec.















