Noa Eshkol (1924–2007) ist international bekannt als Tanzkomponistin und Mitautorin – gemeinsam mit dem Architekten Avraham Wachman – der innovativen Eshkol-Wachman-Movement Notation (EWMN). Dieses schriftliche System bezieht sich auf die universelle Sprache der Geometrie, um die Mobilität der einzelnen Gliedmaßen mit wissenschaftlicher Präzision zu dokumentieren und zu analysieren. Eine weniger bekannte Seite von Eshkols Schaffen war die Herstellung sogenannter „Wandteppiche“ – farbenreiche Textilkompositionen aus recycelten Stoffresten, die das Pendant zu ihren minimalistischen Choreografien bilden. Es ist das erste Mal, dass die Werke dieser produktiven Künstlerin im Festspielhaus HELLERAU präsentiert werden. Die Ausstellung umfasst eine Auswahl an Wandteppichen und Archivmaterialien aus der Noa Eshkol Foundation for Movement Notation in Holon.






